Über unsere Pilgerwege


Grundsätzliches

Uns bewegt...

  • der Wunsch nach Einkehr, Gemeinschaft und guten Impulsen

  • das Staunen über die Schönheit der Schöpfung und unserer Bergwelt

  • die Freude am gemeinsamen Schweigen und Austauschen 

  • die dankbare Erfahrung, dass unser Glaube durch die gemeinsamen Wege gestärkt und vertieft wird

Eingeladen sind alle...

  • die bereit sind, sich auf diese uralte Tradition einzulassen und neue Formen zu entdecken - ganz gleich, ob ihr euch als gläubig, suchend, oder einfach nur neugierig bezeichnet. Voraussetzung ist bloß eure grundsätzliche Offenheit für unsere Impulse.

  • die sich der Herausforderung der Stille stellen und diese als Kostbarkeit entdecken möchten.

  • die bereit sind, sich einen Tag ohne Abstriche zu gönnen.

  • die ausreichende Kondition mitbringen für 2,5 bis 4,5 Std. Gehzeit (wir bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an)


Praktisches

Was mitzubringen ist

  • Gutes Schuhwerk, Wetterschutz, Sitzunterlage, Thermosflasche (Tee o. Wasser), Proviant! Wer es gewohnt ist: Wanderstöcke!

  • Wir Pilgerbegleiter/innen tun diesen Dienst mit Freude und ehrenamtlich - die 10 €, die jeweils als SPENDE eingesammelt werden, gehen zur Gänze an das internationale Flüchtlingshilfswerk der Jesuiten bzw. ähnliche Projekte

Gut zu wissen:

Anmeldung u. Information: Wenn möglich eine Woche vor dem Pilgertag bei der betreffenden Pilgerbegleitung, spätere Anmeldungen können nur berücksichtigt werden, sofern noch Platz ist.

Abmeldung: Bei kurzfristiger Verhinderung ist die Abmeldung unbedingt erforderlich.

Anfahrt: Nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrgemeinschaften.

Haftung: Jeder haftet selbst für die eigene Sicherheit.

Was ein rechter Pilger ist...

(Humorvoll gereimt von Christl Fink)

Was ein rechter Pilger ist, niemals sein Gepäck vergisst!

Ob der Rucksack groß, ob klein, Humor und Offenheit gehör’n hinein.

Bereit für Begegnungen und neue Wege, Impulse, Erfahrungen und Stege!

 

Was ne rechte Pilg’rin ist, niemals ihr Gepäck vergisst!

Stille ist ihr kostbar sehr, diese fällt ihr gar nicht schwer.

Verschwiegenheit ist auch dabei, nur so fühlt sich auch jeder frei,

zu sagen, was man fühlt und denkt, wenn’s niemand an die große Glocke hängt.

 

Was ein rechter Pilger ist, niemals sein Gepäck vergisst!

Achtsamkeit muss auch hinein, nur so gelingt’s, geschwisterlich zu sein.

Der Pilgerschwester reich ich meine Hand,

dem Bruder sag ich, was ihm unbekannt,

dass jeder wohl sich fühlt und nicht allein, soll aller Pilger erste Sorge sein!

 

Was ne rechte Pilg’rin ist, niemals ihr Gepäck vergisst!

Achtsam auch für die Natur, hinterlässt ein Pilger keine Spur.

Schalen von Orangen u. Bananen bringt man hin, woher sie kamen;

Entsorgt man dies in der Natur, gibt dies eine böse Spur.

 

Wenn das Wild voll Neugier davon frisst, es dies leider schrecklich büßt.

Gegen Pestizide, mit denen dieses Obst gespritzt, keine Antikörper es besitzt.

Drum nehmen wir mit heim, was wir gebracht,

denn das uns wirklich keine Mühe macht.

 

Was ein rechter Pilger ist, niemals sein Gepäck vergisst!

Das Klopapier muss auch hinein, denn Tempo-Taschentücher sind zwar fein,

doch sie gehören nie und nimmer in die Natur hinein.

Sie brauchen, je nach Qualität, das weiß ein jedes Kind,

bis zu 5 Jahren, eh sie ganz verrottet sind.

Sein Häufchen deckt ein jeder Pilger zu,

mit Steinen oder Moos im Nu.

 

Was ein rechter Pilger ist, all dieses allzu gern vergisst:

Bequemlichkeit lässt er zuhaus’, auch Jammern, das ist ihm ein Graus.

Den Tratsch mag er schon gar nicht leiden,

Von Indiskretionen ganz zu schweigen.

 

Auf Unpünktlichkeit tut er verzichten,

Missverständnisse versucht er gern zu schlichten,

fröhlich ist er obendrein, ob Regen oder Sonnenschein!

 

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